Der Ambergau wehrt sich!

Überparteiliche Bürgerinitiative gegen eine 380000 Volt Freileitung

Bürgerinitiativen für eine umweltfreundliche Anbindung regenerativer Energien
 

Ergebnis des ROV wurde im Arbeitskreis Höchstspannung vorgestellt

Am Donnerstag den 08.12.2011 traf sich der Arbeitskreis Höchstspannung um 18:00 Uhr im Seesener Bürgerhaus. Den beteiligten BI´en, Kommunen und dem Netzbetreiber Tennet wurde seitens der Regionalvertretung Braunschweig vom Verfahrensführer, Herrn Piegsa, das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens zum Verlauf der Trasse Wahle-Mecklar vorgestellt.

Die Pressemitteilung der Bürgerinitiative zu dieser Veranstaltung  hier

Den Bericht im Seesener Beobachter hierüber  hier


Bericht eines BI-Mitgliedes über die Tagung "Nadelöhr der Energiewende" in Loccum  im November 2011  hier


Die Entscheidung ist gefallen! "Trasse 2" soll gebaut werden.   

Details zum geplanten Streckenverlauf finden Sie hier

Seit 2007 kämpfen die Bürgerinitiativen für einen umweltverträglichen Ausbau der Stromnetze in unserer Region. Leider hat die Vernunft nicht gesiegt. Die Chance eine zukunftsweisende Technik einzusetzen, wurde vertan. Wir halten Sie auf dem Laufenden. 

Die Pressemitteilung der Sprecher der Bürgerinitiative finden Sie hier                 


Wir danken allen Unterstützern und Besuchern der Fahrradsternfahrt nach Bornhausen am 29.5.2011

Am 29.Mai hatte die BI -der Ambergau wehrt sich- bei strahlendem Sonnenschein seine Fahrradsternfahrt nach Bornhausen durchgeführt. Mit dieser Aktion wollte man vor Abschluss des Raumordnungsverfahrens noch einmal ein Zeichen für die HGÜ Erdverkabelung der Trasse-Wahle Mecklar setzen.

Blickfang auf dem Dorfplatz neben der Kirche war ein auf 54m ausgefahrener Schwerlastkran, der einen Eindruck von den Dimensionen der Monstermasten vermittelt hat.

In seiner Begrüßung wies der BI Sprecher Bernd Theuser darauf hin, dass im ROV nur Freileitungsvarianten mit evtl. geringen Teilverkabelungen geprüft werden und am Ende des Verfahrens eine Vorzugstrasse stehen wird.     

Auf dem Podium konnten dann Viola von Cramon (MdB Grüne), Petra Emmerich-Kopatsch (MdL SPD) und Rudolf Götz (MdL CDU) vom Moderator Frank Ebbighausen begrüßt werden. Die Vertreter von CDU und SPD sahen die Verantwortung für die Nicht-Beantragung einer HGÜ-Erdverkabelung beim Netzbetreiber Tennet. Hierzu muss jedoch angemerkt werden, dass die Gesetzeslage auf Basis des EnLAG momentan keine Vollverkabelung zulässt. Dennoch sprachen sich beide für eine HGÜ-Erdverkabelung aus, wollten allerdings keine konkreten Aktivitäten zu deren Umsetzung benennen. Frau von Cramon monierte, dass es keine integrierte Planung für die Energieversorgung gibt,  auf die die Netze abgestimmt werden müssten. Insofern wollte sie sich nicht positionieren, ob eine Trasse notwendig ist, und falls ja in welcher Technik. Insbesondere die Entwicklung neuer Windkraftstandorte in Bayern und Baden-Würtemberg könnten die Situation verändern.

Von Ebbighausen wurde moniert, dass die Politik zwar vom Dialog mit dem Bürger redet, in der Realität konstruktive Vorschläge nicht angenommen, Gesetze verschärft und die Bürger als Verhinderer und Wutbürger verunglimpft werden.

Einig war man sich auf dem Podium, dass das von der Bundesregierung geplante Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) in dieser Form nicht kommen darf. Dadurch würden die Mitwirkungsrechte der Bürger, Kommunen und Länder massiv beschnitten. Die Netzplanung würde zentral durch die Bundesnetzagentur und die Netzbetreiber erfolgen, Rechtsmittel beschnitten und die Kommunen durch Ausgleichszahlungen „gekauft“. Der Clou dabei ist dann noch, dass die Personalmehrkosten der Netzagentur und die Zahlungen an die Kommunen auf den Strompreis umgelegt werden sollen.

Neben Kaffee und Kuchen wurde den rd. 250 Teilnehmern ein buntes Rahmenprogramm geboten, hierfür dankte der 2. BI Sprecher, Frank Hesse, allen Aktiven und Unterstützern. Daneben machte er in seinem Schlusswort noch einmal deutlich, das die BI´en geschlossen zu Ihrer Forderung für eine HGÜ-Erdverkabelung stehen und nicht das Sankt Florians Prinzip verfolgen.

 

Noch ist nichts endgültig entschieden!

 

Im Norden bei Bockenem

 

 

 

 

 

 

 

Im Süden im Raum Seesen / Bad Gandersheim

 

 

 

Was bisher geschah

Schon Ende März/Anfang April 2007 hatten sich im Bereich Bockenem und Seesen engagierte Bürger zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Die Initiative ist überparteilich und offen für alle Bürger der Region.

Wir verfolgen aufmerksam die aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit der Planung der Trasse und den entsprechenden Genehmigungsverfahren.

Wir informieren die Öffentlichkeit.

Wir nehmen Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger und haben dadurch schon einiges erreicht. Das von uns geforderten Erdkabel ist heute eine ernsthafte Alternative! Gemeinsam und mit Beharrlichkeit kommen wir ans Ziel!

MACHEN SIE MIT FÜR EINEN INTAKTEN AMBERGAU!

Kontaktadresse:
380kv-ambergau@gmx.de